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Tief getroffen | | | | |
AHLEN (ak). ?Den Kreis Warendorf als exportstarke Region hat die Krise tief getroffen.? Mit diesen Worten erklärte Reinhold Sendker den starken Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf eine Quote von 6,8 Prozent. | | | |
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Im Gespräch mit dem Leiter der Agentur für Arbeit Ahlen, Joachim Fahnemann, stellte der CDU-Bundestagsabgeordnete Maßnahmen der Politik zum Abbau der Arbeitslosigkeit von nunmehr 9776 Menschen vor. ?Die politischen Programme, insbesondere die Verlängerung der Kurzarbeit, haben wesentlich geholfen, die Arbeitslosenzahlen nicht noch stärker explodieren zu lassen?, erklärte er. Wurden im Jahr 2008 zwei Millionen Euro ausgegeben, waren es im vergangenen Jahr schon 18 Millionen Euro. Besonders betroffen seien der Maschinenbau, Metall verarbeitende Betriebe und Autozulieferer gewesen, erklärte Joachim Fahnemann. Mit Blick in die Zukunft stellte er keine gute Prognose: ?Die Arbeitslosenzahlen werden weiter steigen, aus Kurzarbeit werden Entlassungen werden.? Reinhold Sendker lobte die schnelle Abwicklung beim Kurzarbeitergeld und betonte, dass die von der Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen richtig gewesen seien, auch wenn dafür 85 Milliarden Schulden gemacht werden mussten. ?45 Milliarden Euro sind Steuerausfälle, 20 Milliarden Kurzarbeitergeld und 20 Milliarden Euro für das Konjunkturprogramm?, listete der Abgeordnete auf. Es gehe darum, Menschen aus Hartz IV zu holen, ihnen durch Umschulungen und Qualifikationsmaßnahmen wieder Perspektiven zu geben. ?Dafür sind in diesem Jahr immerhin 100 Millionen Euro vorgesehen?, rechnete er vor. Die Pauschal-Regelsätze für Hartz IV-Empfänger seien in Ordnung und vom Karlsruher Gericht auch so bestätigt worden. Jetzt gelte es schnell zu reagieren, um Kinder mit besonderem Bedarf und Bedürfnissen finanziell zu fördern. Bei der Bildungsförderung will der CDU-Bundestagsabgeordnete Sachleistungen nicht ausschliessen. Als tolles System bezeichnete Reinhold Sendker die Zusammenarbeit zwischen Bundesagentur für Arbeit und dem Kreis Warendorf durch die ARGE. Die strukturelle Neuorganisation soll durch eine Gesetzesänderung abgewendet werden. Joachim Fahnemann ?Wir sind für alle Fälle gerüstet, es wäre schön, wenn es so bleibt, wie es ist?. Die Zeit drängt, denn bis spätestens Ende des Jahres muss die Politik entschieden haben. | |
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