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Altern in der Stadt | | | | |
HAMM (bu). Die Ergebnisse der Befragung älterer Migrantinnen und Migranten liegen vor. | | | |
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90 Prozent der Befragten geben an, sich in Hamm wohl zu fühlen, 75 Prozent fühlen sich in keiner Weise aufgrund ihrer Herkunft benachteiligt, Zwei Drittel gaben an, auch im Altern in Hamm bleiben zu wollen, während sich ein Drittel unentschlossen zeigte. Ebenfalls zwei Drittel der Befragten gaben an, dass ihre Wohnung für das Leben im Alter gut geeignet ist. 90 Prozent der Befragten haben angehörige in Hamm, die von ihnen unterstützt werden (Kindererziehung ect.) Von diesen erwarten sie im Bedarfsfall ebenfalls Hilfe. Nur sieben Prozent der befragten hätten im Bedarfsfall niemanden, der ihnen hilft. Auf ein spezielles Pflegeheim für Migranten angesprochen, reagierten nur drei Prozent positiv auf so eine Institution.
?Für uns war unter anderem interessant zu sehen, dass so viele ältere Menschen aktiv in die Kindererziehung mit eingebunden sind. Das ist ein Punkt, an dem das Amt für Integration ansetzen kann?, so Theo Hesse, Fachbereichsleiter für Jugend, Gesundheit und Soziales. Die Bedürfnisse der in Deutschland lebenden Migranten sollten durch die Umfrage klar gemacht werden. Von NAIS (Neues Altern in der Stadt) und dem Komm-In-Projekt NRW unterstützt wurden Migranten ab 57 Jahren mit türkischem, russischem, polnischem und marokkanischem Hintergrund befragt.
Die 24500 Euro teure Umfrage wurde zu 80 Prozent vom Landesministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration getragen.
Leider konnten nur 205 Menschen befragt werden, angesichts der Tatsache, dass rund 30 Prozent der Hammer Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat, ist die Umfrage nicht als repräsentativ anzusehen. Trotzdem soll aufgrund dieser Umfrage eine Handlungsempfehlung erarbeitet werden.
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